Hommage Matchbox-Auto

Auch ich spielte als Kind mit Autos, besser gesagt mit Matchbox-Autos. Diese gab es in der DDR offiziell nicht. Doch mal brachte die Omi eines von einer Reise in den Westen mit, mal kauften wir eines auf dem Markt in Szczecin, mal wurde es „teuer“ eingetauscht gegen Murmeln, Briefmarken oder anderes Spielzeug. Dann beim Spielen gingen die Tagträume auf die Reise, wuchs das Auto, wurde ich zum Rennfahrer, wurde zu Niki Lauda.

Da konnte mein Matchi schon mal eine Beule haben, eine Tür konnte fehlen, die Farbe abblättern, es war dennoch schnell, schneller als die vom Nachbarns Jungen, darauf hätte ich wetten können.

Wenn ich heute Matchbox-Autos sehe, denke ich gerne zurück an diese riesengroße Welt der kleinen Autos, zurück an einen kleinen Jungen und seine große SehnSucht.